Polieren

In der Schmuckherstellung ist „Polieren“ ein wichtiger Arbeitsschritt, um Schmuckstücken unterschiedlichster Natur eine glatte Oberfläche zu verleihen. Erst durchs Polieren bekommt das Schmuckstück letztendlich seine Haptik. Natürlich trägt das Polieren auch zum Tragekomfort bei. Durch das Glätten der Oberfläche wird nämlich ausgeschlossen, dass man mit dem Schmuckstück am Pullover hängenbleibt und sich Fäden ziehen.

Polieren – der Arbeitsvorgang

Für das Polieren von Schmuckstücken stehen verschiedene Techniken und Werkzeuge zur Auswahl.

  • Wird die Oberfläche eines Schmuckstücks poliert, kommt es zu einer Verformung der Oberfläche, weil dabei alle Unebenheiten der Oberfläche ausgeglichen wird. Gleichzeitig wird beim Polieren allerdings der Werkstoff auf der Oberfläche minimal abgetragen.
  • Eine andere Variante des Polierens ist, wenn Vertiefungen im Schmuckstück aufgefüllt werden.

Durch Polieren entsteht nicht nur eine glatte Oberfläche, sondern das Schmuckstück bekommt durch diesen Arbeitsvorgang erst seinen entsprechenden Glanz.

Für den Poliervorgang von Edelmetallen können verschiedene Poliermittel, wie zum Beispiel Zinnasche, Ceroxid, Polierschiefer, Polierrotkuchen oder Schlämmkreide verwendet werden. Dabei erfolgt das Auftragen des Poliermittels mit einem Tuch und wird in rotierenden Bewegungen auf der Schmuckoberfläche verteilt. Teilweise kommen für den Poliervorgang Gummi-, Filz- oder Lederscheiben zum Einsatz.