Platinieren / Plattinierung

Mithilfe des Vorgangs „Platinieren“ können verschiedenartige Materialien mit einer dünnen Platin-Schicht versehen werden.

Platinieren – der Vorgang

Da Platin auf dem Markt zu wesentlich höheren Preisen gehandelt wird, ist das Platinieren gerade für die Schmuckbranche besonders interessant. Durch das Platinieren bekommt jederlei veredeltes Metall außer der Optik natürlich auch dieselben Eigenschaften wie Platin und das zu bei Weitem geringeren Preis. Deswegen günstiger, weil nicht das komplette Schmuckstück aus Platin gefertigt werden muss.

Platin vs. Gold – die Vorteile des Edelmetalls

Im Gegensatz zu Gold hat Platin einen wesentlich höheren Härtegrad und kann nicht anlaufen. Auch dann nicht, wenn das Schmuckstück durch Platinieren nur eine dünne Platin-Schicht bekommen hat. Für die Schmuckindustrie ist Platinieren natürlich von Vorteil, da es so den Schmuckdesignern ermöglicht wird, „Platin“-Schmuckstücke zu bezahlbaren Preisen zu entwerfen. Trotzdem verfügen die platinierten Schmuckstücke über dieselbe Optik und Eigenschaften wie Schmuck, der komplett aus Platin gefertigt wurde.

Platinierte Schmuckstücke – die wichtigen Details

Platinierten Schmuckstücke werden gekennzeichnet in dem der Feingehalt angegeben, zum Beispiel 925er platiniertes Silber. Das bedeutet, dass das Schmuckstück unter seiner Platin-Schicht aus 925er Silber, umgangssprachlich als Sterlingsilber, besteht. Erst wenn die Platin-Schicht sozusagen abgenutzt ist, kommt das darunterliegende Silber zum Vorschein. Das sich die platinierte Schicht aber tatsächlich abnutzt ist eher unwahrscheinlich, da Platin auch als nur dünne Schicht über eine hohe Haltbarkeit verfügt.