Zirkonia

Der Zirkonia gehört zu den Schmucksteinen, die fast auf jedem Schmuckstück zu finden sind. Hierbei handelt es sich genauer gesagt, um nichts Anderes wie eine Diamanten-Imitation. Diese ist kaum vom Original zu unterscheiden, vor allem, weil der Zirkonia fast über denselben Härtegrad wie der Diamant verfügt. Wurde für die Bearbeitung des Imitats der sogenannte Vollschliff verwendet, ist der Zirkonia sogar überhaupt nicht mehr von einem Brillanten zu unterscheiden.

Zirkonia – die Charakteristika

Aus chemischer Sicht ist der Zirkonia nichts Anderes als synthetisch produzierte Einkristalle. Deren Gewinnung erfolgt wiederum aus dem sogenannten Zirconium-4-oxid. Der Zirkonia bringt deutliche Vorteile mit sich. Nicht nur, dass die Herstellungskosten deutlich geringer sind, der Härtegrad des Diamanten-Imitats liegt bei 8-8,5 wodurch der Zirkonia kaum vom Original unterschieden werden kann. Dabei kann das Imitat in verschiedenen Größen und Formen hergestellt werden. Der finanzielle Aufwand liegt gerademal bei einem Tausendstel der Kosten für einen vergleichbaren Brillanten mit gleicher Größe und Reinheitsgrad.

Der Zirkonia hat eigentlich fast genau dieselben Charakteristika des Diamanten, was es einem Juwelier schwer macht, das Imitat vom Original zu unterscheiden. Einzig und alleine durch den Wärmeleitwert kann ein Juwelier sagen, ob in einem Schmuckstück echte Diamanten bzw. Brillanten integriert worden oder doch nur Zirkonia. Während der Diamant problemlos hohe Temperaturen leiten kann, ist die Temperaturleitfähigkeit des Zirkonia nicht wirklich erwähnenswert.

Zirkonia – die Verwendung

Dank seiner täuschend echt wirkenden Diamant-Optik wird der Zirkonia in vielen verschiedenen Schmuckstücken verarbeitet. Ob in Ohrringen, Anhängern, Ketten oder Ringen, durch das Integrieren von Zirkonia bekommt der jeweilige Schmuck immer ein edles Flair.